Lügen-Kartenspiel: die Regeln
Beim Kartenspiel Lügen – auch Lügner, Mogeln oder Schummeln genannt – legst du deine Karten verdeckt ab und sagst an, was es angeblich ist. Ob das stimmt, weiß nur du. Hier stehen die Regeln, so wie sie bei EP-Spiele gelten.
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Lügen in einer Minute
- Ab drei Spielern. Alle Karten werden reihum verteilt.
- Wer dran ist, legt eine bis vier Karten verdeckt ab und sagt an, was es ist – zum Beispiel „zwei Könige“.
- Man darf lügen. Wer nicht glaubt, was angesagt wurde, ruft „Lügner!“.
- Wer zuerst alle Karten los ist, gewinnt. Wer am Ende die meisten hält, ist der Lügner der Runde.
So läuft ein Zug
Wer eine neue Folge eröffnet, sagt einen Kartenwert an, etwa „Neunen“. Dieser Wert gilt, bis jemand zweifelt – alle Nachfolgenden legen ebenfalls „Neunen“, egal was sie wirklich ablegen. Ob echte Neunen dabei sind, sieht niemand: Die Karten bleiben verdeckt auf dem Stapel.
Pro Zug legst du eine bis vier Karten. Gespielt wird mit 52 oder mit 32 Karten – das legt ihr am Tisch fest.
„Lügner!“ – das Anzweifeln
Glaubt jemand am Tisch nicht, was gerade angesagt wurde, ruft er „Lügner!“. Das darf jeder, solange der Nächste noch nicht gelegt hat. Dann werden die zuletzt gelegten Karten aufgedeckt:
- Gelogen: Wer gelegt hat, nimmt den ganzen Stapel auf die Hand – und eröffnet die nächste Folge.
- Es stimmte: Wer gezweifelt hat, nimmt den Stapel und ist dran. Hat der ehrliche Spieler damit seine letzte Karte gelegt, ist er fertig.
Die Hausregeln bei EP-Spiele
- Asse darf man nicht ansagen. Du wirst sie nur los, indem du sie unter einer anderen Ansage unterjubelst – wer ein Ass legt, lügt also immer.
- Vier gleiche fliegen raus: Hast du alle vier Karten eines Werts auf der Hand, darfst du sie offen ablegen – sie sind aus dem Spiel. Das lässt sich am Tisch abschalten.
Ende der Runde und Punkte
Die Runde endet, sobald der Erste alle Karten los ist – er hat gewonnen. Wer dann noch die meisten Karten hält, ist der Lügner. Die Punkte sind die übrigen Karten: Wer zuerst fertig war, bekommt null, alle anderen so viele, wie sie noch auf der Hand haben. Wenig ist gut.
Tipps fürs Schwindeln
- Lüge nicht ständig – wer oft lügt, wird oft erwischt.
- Merke dir, welche Karten schon aufgedeckt wurden. Sind alle vier Könige bekannt, kann niemand mehr ehrlich „König“ legen.
- Ein großer Stapel ist ein Risiko für den, der ihn nehmen muss – zweifle dann lieber vorsichtig.
Häufige Fragen
Wie heißt das Kartenspiel, bei dem man lügen darf?
Es ist unter vielen Namen bekannt: Lügen, Lügner, Mogeln oder Schummeln. Die Regeln sind im Kern gleich – ablegen, ansagen, anzweifeln.
Wie viele Spieler braucht man für Lügen?
Mindestens drei. Bei EP-Spiele übernimmt der Rechner freie Plätze.
Wer nimmt den Stapel, wenn jemand „Lügner!“ ruft?
Hat der Leger gelogen, nimmt er den Stapel. Hat er die Wahrheit gesagt, nimmt ihn der, der gezweifelt hat.
Wie viele Karten darf man auf einmal legen?
Eine bis vier Karten pro Zug.
Darf man Asse ansagen?
Bei EP-Spiele nicht. Asse wird man nur los, indem man sie unter einer anderen Ansage unterjubelt.
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Weitere Regeln
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